Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen Opfer. Das Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld sowie dem unterirdischen Ort der Information und wird von einer Bundesstiftung unterhalten.
Das Stelenfeld ist Tag und Nacht frei zugänglich. Der Ort der Information ist von April bis September von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 19.15 Uhr). Von Oktober bis März können Besucher die Ausstellung von 10.00 bis 19.00 Uhr
besichtigen (letzter Einlass 18.15 Uhr). Montags ist der Ort der Information mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage geschlossen.
+ + + Zu unserem großen Bedauern muss das für den 26. Januar um 18 Uhr in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum angekündigte Zeitzeugengespräch mit Jehuda Bacon ausfallen. Herr Bacon hat sein Kommen leider kurzfristig absagen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis. + + +
Neue Publikationen
Broschüre – »Aus dem Schatten der Erinnerung. Vergessene Opfer des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion«

Am 22. Juni 1941 – vor nunmehr 70 Jahren – begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Es war der Beginn eines rücksichtlosen Vernichtungskrieges. Massenmorde an der Zivilbevölkerung, wirtschaftliche Ausbeutung und Zerstörung des Staatswesens waren das Ziel. 27 Millionen Menschen kamen zwischen 1941 bis 1945 in der Sowjetunion gewaltsam zu Tode.
Mit einem Gedenkkonzert in der Berliner Philharmonie wurde am 21. Juni 2011 an dieses historische Datum erinnert. Diese Broschüre mit dem Titel »Aus dem Schatten der Erinnerung« informiert anhand exemplarischer Biographien über die vergessenen Opfer des Vernichtungskrieges und bringt deren Schicksal in die öffentliche Wahrnehmung.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick in die Broschüre zu werfen. Sie erhalten sie kostenfrei im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.
Mehrere Stiftungen und Verbände der deutschen Erinnerungskultur haben im Hinblick auf den 70. Jahrestag des Überfalls des NS-Regimes auf die Sowjetunion ein Memorandum verfasst. Lesen Sie es hier.
Zeitzeugenreihe – »Birkenland«

Ausführlich erzählte Moshe Brezniak (1917– 2003) seinem Sohn Naphtali von seinen Erlebnissen während des Zweiten Weltkrieges und den Ereignissen in seiner polnischen Heimatstadt Międzyrzec Podlaski. Ab August 1942, als das Hamburger Reservepolizeibattaillon 101 dort das größte Durchgangsghetto im damaligen Distrikt Lublin einrichtete, entkam er immer wieder Erschießungen und Deportationen. Im Mai 1943 wurde Brezniak in das Konzentrationslager Majdanek verschleppt, musste später Zwangsarbeit in Auschwitz leisten und auf einen Todesmarsch. Nach der Befreiung 1945 wanderte er nach Palästina aus. Birkenland ist das erste deutschsprachige Zeugnis eines Verfolgten aus dem ehemals jüdisch geprägten Międzyrzec, einem zentralen Ort des Holocaust.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu werfen.
ISBN: 978-3-942240-04-8
Schutzgebühr: € 5,00
Das Buch erhalten Sie versandkostenfrei unter der E-Mail: info@stiftung-denkmal.de.
Zeitzeugenreihe – »Jenseits des Überlebens«

Kenneth James Arkwright (*1929) wurde als Klaus Aufrichtig in Breslau geboren. Ein Teil seiner jüdischen Familie ist seit dem 16. Jahrhundert in Schlesien nachweisbar. Ab 1943 musste Klaus Zwangsarbeit leisten, wurde 1944 in ein Arbeitslager verschleppt, floh und tauchte unter. 1945 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, war jedoch wenige Wochen später gezwungen, sich nach Erfurt abzusetzen. Bald darauf begann er ein Studium in Ostberlin und emigrierte 1949 über Paris nach Perth in Australien, wo er ein erfolgreicher Geschäftsmann wurde.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu werfen.
ISBN: 978-3-942240-03-1
Schutzgebühr: € 5,00
Das Buch erhalten Sie versandkostenfrei unter der E-Mail: info@stiftung-denkmal.de.
»Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ort der Information«
Seit der Eröffnung 2005 haben Millionen von Menschen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin besucht. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine einzigartige Veröffentlichung, da sie – während sich zahlreiche Bücher mit dem Stelenfeld beschäftigen – erstmals umfassende Auskünfte über die Dauerausstellung im unterirdischen Ort der Information liefert und auch Einblick hinter die Kulissen der Forschungsarbeit.
Außerdem wird hier ein Überblick über das breit gefächerte Angebot jenseits der Dauerausstellung geboten, wie zum Beispiel das Videoarchiv mit seinen Zeitzeugeninterviews oder verschiedene Datenbanken mit Angaben zu einzelnen Opfern und Gedenkstätten in Europa heute.
Ein Rundgang zu Gedenkzeichen und historischen Informationen in der näheren Umgebung rundet die Publikation ab.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu werfen.
ISBN: 978-3-422-02235-5
Preis: € 4,90
Aktuelle Faltblätter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Informationen
Denkmal für die ermordeten Juden Europas
und Ort der Information
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